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Zum Ende der Seite springen Gerd Liesegang spricht über die jüngsten Spielabbrüche
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bfalke bfalke ist männlich
...alles wird gut !!!


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Welche Mannschaft oder Verein: BSC Eintracht/Südring 31
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Achtung Gerd Liesegang spricht über die jüngsten Spielabbrüche Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Vizepräsident für Qualifizierung & Soziales Gerd Liesegang spricht im BFV-Interview über die jüngsten Zwischenfälle auf Berliner Fußballplätzen und erklärt, welche Maßnahmen der BFV ergreift.

Auf den Sportplätzen der Stadt wird in letzter Zeit vermehrt über Aggressivität und körperliche Auseinandersetzungen geklagt. Gerd Liesegang spricht im Interview über die aktuelle Situation im Berliner Fußball und nennt neben Gründen für die vorherrschende Aggressivität auch Maßnahmen, um dieser entgegenzuwirken.

Berliner-Fussball.de: Wie würden Sie die aktuelle Situation auf den Berliner Fußballplätzen beschreiben?

Die Stimmung ist schon etwas angespannt und unruhig, aber im Großen und Ganzen nicht anders als sonst. Es werden leider wieder vermehrt Schiedsrichter attackiert, darauf müssen wir natürlich aufpassen.

Berliner-Fussball.de: Woran lässt sich diese angespannte Stimmung erkennen und was könnten Gründe dafür sein?

Auf den Plätzen herrscht teilweise schon eine gewisse Aggressivität, das kann verschiedene Ursachen haben. Es gibt in unserer Stadt einfach viele soziale Unterschiede, eine Vielzahl an verschiedenen Kulturen und Nationen - alle treffen sich im Fußball. So kommt es mitunter zu Konflikten auf dem Sportplatz.

Berliner-Fussball.de: Wie viele Spielabbrüche gab es in dieser Saison bisher?

Es gab neun Abbrüche im Erwachsenen- und zwei Spielabbrüche im Jugendbereich. Jeder Einzelne davon ist natürlich besorgniserregend, aber generell bewegt sich die Anzahl, auch wenn es komisch klingt, im normalen Rahmen. Trotzdem haben wir jetzt vier Vereine zu einem Gespräch in die Geschäftsstelle geladen, um die vermehrten Zwischenfälle in diesen Vereinen offen und schonungslos anzusprechen.

Berliner-Fussball.de: Es sind also nicht mehr als sonst?

Im Vergleich zum letzten Jahr haben die Abbrüche zugenommen. Betrachtet man jedoch die Jahre davor, ist die Anzahl insgesamt gleichbleibend.

Berliner-Fussball.de: Worin äußert sich diese aggressive Stimmung auf den Plätzen?

Vor allem lässt sich oft eine Rudelbildung beobachten. Das Ganze nimmt dann natürlich seinen Lauf und es fallen Beleidigung und man schubst sich gegenseitig. In drastischen Fällen geht es noch darüber hinaus.

Berliner-Fussball.de: Haben Sie Tipps oder Ratschläge für die Vereine, um solche Situationen zu vermeiden?

Eine sinnvolle Maßnahme wäre es, wenn die Mannschaften schon im Vorfeld mehr aufeinander zugehen würden. Trotz sportlicher Rivalität helfen Gespräche vor dem Spiel mitunter, hitzige Situationen im Spiel schneller zu regulieren. Zudem sollten die Schiedsrichter im Vorfeld mit dem Heimverein sprechen und gemeinsam dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen für einen geordneten Spielverlauf geschaffen werden. Dazu gehören beispielsweise die Zuschauerbereiche, Coaching- oder die Fan-Zone für Eltern. Es ist auch oft sinnvoll, im Vorfeld der Partie mir den Spielführern der Mannschaften zu reden und diese auf bestimmte Dinge aufmerksam zu machen. Aber auch Trainer müssen ihrer Pflicht nachkommen: Ihr Verhalten stimmt oft nachdenklich. Sie verhalten sich gegenüber den Schiedsrichtern häufig unfair und am Ende wird immer alles auf die Emotionen geschoben.

Berliner-Fussball.de: Die Trainer sollten also wieder stärker ihrer Vorbildfunktion nachkommen?

Auf jeden Fall. Es ist natürlich verständlich, dass Emotionen im Spiel sind und man als Trainer einige Situationen anders bewertet als der Schiedsrichter. Aber am Ende sind nicht nur die Unparteiischen, sondern auch die Trainer dafür verantwortlich, ein Fußballspiel möglichst ohne Zwischenfälle zu Ende zu führen. Auch die Schiedsrichter gehen ihrer Leidenschaft mit Herzblut nach und fahren oft durch die ganze Stadt, aber Dank bekommen die wenigsten dafür. Daran sollten alle erinnert werden.

Berliner-Fussball.de: Es wird oft gefordert, das Sportgericht müsse härter durchgreifen. Ist das tatsächlich notwendig?

Das ist nur ein subjektives Gefühl. Wir Fußballer haben einfach verlernt, Urteile auch zu akzeptieren. Es ist selbstverständlich, dass man Dinge anders bewertet als andere Personen. Aber das Sportgericht macht seine Sache sehr gut und bemüht sich stets, Sachverhalte neutral zu bewerten. Man sollte generell wieder lernen, Dinge zu akzeptieren. Im Übrigen werden Täter nicht vom Sportgericht geschützt, sondern wenn ein Verhalten bewiesen ist, drastisch bestraft. Wir werden kurzfristig daran arbeiten, dass wir die Öffentlichkeitsarbeit verbessern. So kann jeder sehen, dass Täter auch bestraft werden.

Berliner-Fussball.de: Haben Sie noch einen abschließenden Appell an die Vereine?

Wir sind zum Glück wesentlich sensibler und aufmerksamer als früher und das ist auch gut so. Es wird trotzdem noch zu oft weggeschaut, vor allem auch bei Personen aus dem eigenen Verein. Deshalb würde ich mir wünschen, dass man Dinge auch intern zur Sprache bringt. Wenn sich im eigenen Verein jemand daneben benimmt, sollte das ebenfalls zum Thema gemacht werden. Man sollte nicht immer sofort die Schuld bei den anderen suchen, sondern auch das eigene Verhalten reflektieren. Wir alle sollten uns den Schiedsrichtern schützend zur Seite stellen, denn ohne sie wäre unser Sport nicht denkbar.
Interview: Kevin Langner

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Gruß Bernd
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